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Alcatraz
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Alcatraz ist eine US-amerikanische Felsinsel in der Bucht von San Francisco, Kalifornien, auf der sich von 1934 bis 1963 eines der damals bekanntesten und berĂŒchtigtsten HochsicherheitsgefĂ€ngnisse der USA befand.

Die 8,5 Hektar große Insel liegt etwa 1,5 km vom Festland entfernt. Sie ist etwa 500 Meter lang und bis zu 41 m hoch. Auf ihr wurde 1854 mit dem Alcatraz Island Light der erste Leuchtturm an der US-amerikanischen WestkĂŒste in Betrieb genommen. Seit der zweiten HĂ€lfte des 19. Jahrhunderts befand sich auf Alcatraz ein Fort, das wĂ€hrend des Sezessionskrieges von 1861 bis 1865 als Kriegsgefangenenlager fĂŒr Angehörige der Armeen der Konföderierten diente. Anfang der 1930er Jahre wurde das Fort zur GefĂ€ngnisinsel. Aufgrund zu hoher Betriebskosten wurde das GefĂ€ngnis 1963 aufgegeben. Die Insel galt seither fĂŒr die Behörden als unbewohnt. Öffentliches Interesse erregte sie erneut 1964 und von Ende 1969 bis Mitte 1971 durch politisch motivierte Besetzungsaktionen durch Aktivisten der Indianerbewegung.

Heute ist Alcatraz eine museale Touristenattraktion und steht als Teil der Golden Gate National Recreation Area unter der Aufsicht des US National Park Service.

Contents

‱ Geschichte
‱ Panorama
‱ Literatur
‱ Weblinks

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Geschichte

Entdeckung und Namensgebung

Der spanische Forscher Juan Manuel de Ayala segelte 1775 in die Bucht von San Francisco und gab den Inseln aus Sandstein, die er dort vorfand, spanische Namen. UrsprĂŒnglich bezeichnete er („wegen der auf dieser Insel im Überfluss vorkommenden Vögel“) mit Isla de Alcatraces die heute Yerba Buena Island genannte Insel. Auf das heutige Alcatraz wurde der Name erst 1826 durch den britischen MarinekapitĂ€n und Geographen Frederick William Beechey in der Form Alcatrazes Island ĂŒbertragen. Ihren endgĂŒltigen Namen Alcatraz Island erhielt die Insel dann 1851 durch die amerikanische KĂŒstenwache, nachdem Kalifornien 1850 nach dem Mexikanisch-Amerikanischen Krieg US-Bundesstaat geworden war.cite-ref-1[1]cite-ref-2[2]

Die genaue Bedeutung von Alcatraces in de Ayalas Benennung ist etwas umstritten, jedoch wird meist die Übersetzung Pelikane gewĂ€hlt.cite-ref-3[3]cite-ref-4[4] Alcatraces steht zwar im heutigen Spanisch fĂŒr Tölpel und nicht fĂŒr Pelikane, doch das mindestens seit 1386 im Spanischen bezeugte, aus dem Arabischen stammende alcatraz wurde frĂŒher auch im Sinn von eine Art Pelikan benutzt.cite-ref-5[5]

Ausbau zum Fort und GefÀngnis

1846 kaufte John Charles Fremont, der militĂ€rische Gouverneur Kaliforniens, das damals mexikanische Alcatraz vom vorigen Besitzer Francis Temple zum Preis von 5000 Dollar fĂŒr die Vereinigten Staaten. Nach Beendigung des Mexikanisch-Amerikanischen Krieges meldeten allerdings sowohl Temple als auch Fremont Eigentumsrecht an. Das wurde von den Vereinigten Staaten nicht anerkannt, da Julian Workman, der Schwiegervater von Francis Temple und Vorbesitzer von Alcatraz, seinen Teil des Vertrags, einen Leuchtturm auf der Insel zu errichten, nicht erfĂŒllt hatte und Fremont ohnehin nicht in der Position gewesen sei, die Insel im Namen der Vereinigten Staaten zu kaufen. Somit waren alle VertrĂ€ge nichtig. Die Insel fiel an die USA und blieb bis zum heutigen Tage im Eigentum der Bundesregierung.

Infolge des hohen Andrangs an Schiffen, ausgelöst vom Goldrausch in Kalifornien im Jahre 1848, und wegen des Verlusts vieler Schiffe aufgrund unzureichender Kenntlichkeit und der starken Nebelbildung wurde schließlich 1852 ein Leuchtturm auf Alcatraz errichtet. Dies war der erste Leuchtturm im gesamten amerikanischen Pazifikbereich. Die Linse fĂŒr das Licht kam allerdings erst 1853 aus Frankreich in San Francisco an, und es verging noch ein weiteres Jahr, bis man jemanden gefunden hatte, der sie einbauen konnte. So wurde der Leuchtturm erst am 1. Juni 1854 in Betrieb genommen.

Danach begann die militĂ€rische Nutzung mit dem Bau von Fort Alcatraz von 1853 bis 1859, das fĂŒr Kriegsgefangene ab 1861 zum ersten Mal als Ort fĂŒr Gefangene diente. Eine Gruppe konföderierter Soldaten und die Mannschaft eines konföderierten Handelsschiffes wurden hier wĂ€hrend des amerikanischen Sezessionskrieges interniert. Als Zellen diente dabei das Verlies eines Ziegelbaus. 1903 war der Ort jedoch so verfallen, dass es geschlossen werden musste. Die Planungen fĂŒr einen Neubau begannen 1906, wurden aber von dem schweren Erdbeben im gleichen Jahr zurĂŒckgeworfen. Der GefĂ€ngnisneubau dauerte schließlich von 1906 bis 1911. Jetzt wurde ein StahlbetongebĂ€ude als Zellentrakt genutzt, das bis heute besichtigt werden kann. 1909 wurde der Leuchtturm neu gebaut. Das Fort wurde 1933 aufgegeben.

HochsicherheitsgefÀngnis

Am 12. Oktober 1933 begann schließlich der Umbau in eine Strafvollzugsanstalt, und am 1. Januar 1934 wurde Alcatraz zu einem BundesgefĂ€ngnis umfunktioniert. Wegen des kalten Wassers in der Bucht und der tĂŒckischen Strömung war „The Rock“ (Der Fels) fĂŒr ein GefĂ€ngnis ideal gelegen, da eine Flucht unmöglich schien. Die ersten Gefangenen, 53 HĂ€ftlinge aus dem StaatsgefĂ€ngnis in Atlanta, trafen 1934 ein. Alcatraz fungierte bis 1963 als HochsicherheitsgefĂ€ngnis, in dem Gefangene untergebracht wurden, die in anderen GefĂ€ngnissen als unverbesserlich und schwierig eingestuft wurden. Unter ihnen befanden sich so bekannte Gangster wie Al Capone (1934–1939), Robert Franklin Stroud (1942–1959), Machine Gun Kelly (1934–1951), Alvin „Creepy“ Karpis (1936–1962) oder der deutsche Spion Erich Gimpel (1945–1955).

In den nĂ€chsten 29 Jahren der Nutzung inhaftierte man auf der Insel einige der berĂŒchtigtsten Kriminellen der USA. Insgesamt 1576 HĂ€ftlinge waren auf Alcatraz inhaftiert, davon nie mehr als 302 gleichzeitig. Die GefĂ€ngniswachen lebten mit ihren Familien auf der Insel; insgesamt rund 300 Zivilisten, darunter 80 Kinder.

Es waren durchschnittlich nicht mehr als 250 HĂ€ftlinge gleichzeitig im GefĂ€ngnis untergebracht. Die durchschnittliche Aufenthaltszeit der HĂ€ftlinge betrug zehn Jahre. Sie durften nur einmal im Monat eine Stunde lang Besuch erhalten. Bei RegelverstĂ¶ĂŸen wurden die Insassen in Isolationshaft genommen. Sie mussten 18 Tage in einer Einzelzelle, entweder jede Nacht mit konstanter Beleuchtung oder jeden Tag bei Dunkelheit, verbringen.

Alcatraz hatte zwei Aufgaben:

1. Übernahme von Unruhestiftern aus anderen GefĂ€ngnissen, um Flucht, Gewalt und Selbstmordversuche zu verhindern.
2. Übernahme von HĂ€ftlingen, um sie gebessert wieder in ein anderes GefĂ€ngnis zu schicken. Von Resozialisierung war nie die Rede.

Die Zellen waren 1,52 × 2,74 Meter groß, mit Waschbecken, Toilette und Bett. Hier hielten sich die HĂ€ftlinge zwischen 18 und 23 Stunden am Tag auf, alles andere waren SondervergĂŒnstigungen, die nur bei guter FĂŒhrung gewĂ€hrt wurden. Auch die Teilnahme am Arbeitsprogramm war eine SondervergĂŒnstigung. Hierbei wurden Verkehrsschilder hergestellt. An der Decke des Speisesaales waren fĂŒr NotfĂ€lle TrĂ€nengasbehĂ€lter angebracht, die allerdings nie benutzt werden mussten bzw. konnten, da sich viele WĂ€rter des GefĂ€ngnisses zur Essenszeit im Speisesaal aufhielten und sie sich so selbst geschadet hĂ€tten bzw. nicht hĂ€tten eingreifen können. Auch hatte das GefĂ€ngnis als einziges im Land Warmwasserduschen. Durch ausschließlich warmes Wasser in den Duschanlagen sollte die Gewöhnung der HĂ€ftlinge an kaltes Wasser fĂŒr etwaige Fluchtversuche verhindert werden.cite-ref-6[6]

Fluchtversuche

In der Zeit als MilitÀrgefÀngnis

Bereits in der Zeit als MilitĂ€rgefĂ€ngnis gab es mindestens 29 Fluchtversuche mit insgesamt 80 Beteiligten. WĂ€hrend 62 davon gefasst wurden und einer mutmaßlich ertrank, ist das Schicksal der 17 anderen ungeklĂ€rt.

In der Zeit als HochsicherheitsgefÀngnis

In den 29 Jahren als HochsicherheitsgefÀngnis gab es 14 Fluchtversuche durch insgesamt 34 Gefangene (darunter die bei jeweils zwei Versuchen beteiligten Joseph Paul Cretzer und Sam Shockley), aber keinen bekannten erfolgreichen Ausbruchcite-ref-0-7-0[7]:

27. April 1936 – WĂ€hrend seiner Arbeit als MĂŒllverbrenner auf der Insel begann der aus Österreich stammende Joe Bowers, eigentlich Josef Ebner,cite-ref-8[8] ĂŒber den Maschendrahtzaun am Rand der Insel zu klettern. Trotz mehrfacher Aufforderung, zurĂŒckzukehren, weigerte er sich. Daraufhin wurde er von einem Wachmann aus dem Wachturm an der Weststraße angeschossen und stĂŒrzte etwa 15 bis 30 Meter in die Tiefe auf das felsige Ufer. Er erlag seinen Verletzungen.

16. Dezember 1937 – WĂ€hrend ihrer Arbeit in der Werkstatt hatten Theodore Cole und Ralph Roe ĂŒber einen lĂ€ngeren Zeitraum hinweg unbemerkt die flachen EisenstĂ€be eines Fensters durchgefeilt. Schließlich kletterten sie durch das Fenster, gelangten bis ans Ufer und verschwanden in der Bucht von San Francisco. Der Ausbruch fand wĂ€hrend eines heftigen Sturms statt, und die Strömung in der Bucht war besonders stark – die meisten gehen davon aus, dass Cole und Roe ins offene Meer abgetrieben wurden. Offiziell gelten sie als vermisst und vermutlich tot.

23. Mai 1938 – In der Schreinerei des IndustriegebĂ€udes griffen Thomas Limerick, Jimmy Lucas und Rufus Franklin den unbewaffneten Aufseher Cline mit einem Hammer an – dieser erlag spĂ€ter seinen Verletzungen. Die drei kletterten anschließend aufs Dach, um dort den Wachmann im Turm zu entwaffnen. Dabei wurden Limerick und Franklin angeschossen, Limerick starb an den Folgen. Lucas und Franklin erhielten lebenslange Haftstrafen wegen Mordes an Cline.

13. Januar 1939 – Arthur „Doc“ Barker, Dale Stamphill, William Martin, Henry Young und Rufus McCain entkamen aus der Einzelhaftzelle, indem sie EisenstĂ€be durchsĂ€gen und verstĂ€rkte Gitter an einem Fenster verbiegen konnten. Am Ufer wurden sie von WĂ€rtern entdeckt: Martin, Young und McCain ergaben sich, Barker und Stamphill versuchten zu fliehen und wurden angeschossen – Barker starb.

21. Mai 1941 – Joe Cretzer, Sam Shockley, Arnold Kyle und Lloyd Barkdoll nahmen mehrere Aufseher im IndustriegebĂ€ude als Geiseln, darunter Paul Madigan (spĂ€ter dritter GefĂ€ngnisdirektor). Die Geiselnehmer wurden schließlich ĂŒberzeugt, dass eine Flucht unmöglich sei – sie gaben auf.

15. September 1941 – John Bayless versuchte wĂ€hrend seiner Arbeit bei der MĂŒllabfuhr zu fliehen, gab jedoch schnell auf, nachdem er das eiskalte Wasser der San Francisco Bay betreten hatte. SpĂ€ter versuchte er erneut erfolglos, aus einem Gerichtssaal zu entkommen.

14. April 1943 – James Boarman, Harold Brest, Floyd Hamilton und Fred Hunter nahmen zwei WĂ€rter als Geiseln. Sie entkamen durch ein Fenster bis zum Ufer. Als andere WĂ€rter gewarnt wurden, eröffneten sie das Feuer auf die flĂŒchtenden MĂ€nner. Boarman wurde getroffen und verschwand im Wasser – seine Leiche wurde nie gefunden. Brest und Hunter wurden gefasst, Hamilton versteckte sich zwei Tage in einer Höhle, bevor er wiederentdeckt wurde.

7. August 1943 – Huron „Ted“ Walters verschwand aus der WĂ€scherei und wurde noch vor dem Einstieg ins Wasser am Ufer entdeckt und festgenommen.

31. Juli 1945 John Giles arbeitete auf dem Verladedock und stahl sich StĂŒck fĂŒr StĂŒck eine komplette Armeeuniform zusammen. In der Verkleidung gelang es ihm, auf ein MilitĂ€rboot zu steigen, das er fĂŒr seine Flucht nutzen wollte. Doch das Boot fuhr nicht nach San Francisco, sondern zur nahegelegenen Angel Island – wo Giles direkt von Aufsehern in Empfang genommen und nach Alcatraz zurĂŒckgebracht wurde.

2. – 4. Mai 1946 – Bei der „Schlacht um Alcatraz“ kamen drei Insassen und zwei GefĂ€ngniswĂ€rter ums Leben. Sechs StrĂ€flinge hatten mehrere WĂ€rter als Geiseln genommen, um mit deren Transportschiff fliehen zu können. Nach mehrtĂ€gigen Verhandlungen ĂŒberwĂ€ltigten die zur UnterstĂŒtzung der Polizei alarmierten Marines unter Einsatz von Handgranaten und Schusswaffen die AufstĂ€ndischen.cite-ref-9[9]

23. Juli 1956 – Floyd Wilson verschwand wĂ€hrend seiner Arbeit am Dock. Er versteckte sich mehrere Stunden lang zwischen großen Felsen entlang der KĂŒste der Insel, wurde schließlich entdeckt und ergab sich ohne Widerstand.

29. September 1958 – WĂ€hrend ihrer Arbeit auf der MĂŒllhalde ĂŒberwĂ€ltigten Aaron Burgett und Clyde Johnson einen Aufseher und versuchten, von der Insel wegzuschwimmen. Johnson wurde im Wasser geschnappt, Burgett blieb zunĂ€chst verschwunden. Eine intensive Suchaktion blieb erfolglos – zwei Wochen spĂ€ter wurde Burgetts Leiche in der Bucht gefunden.

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Hauptartikel

:

Flucht von Alcatraz (1962)

Am 11. Juni 1962 verschwanden die Insassen Frank Morris und die beiden BrĂŒder John und Clarence Anglin aus ihren Zellen, ein vierter Mann musste aus ZeitgrĂŒnden zurĂŒckgelassen werden. Die drei MĂ€nner konnten sich ihren Weg durch die BelĂŒftungsgitter der Zellen freigraben, da der von Salz und Feuchtigkeit stark angegriffene Mörtel brĂŒchig geworden und daher mit in die Zellen geschmuggelten Essbestecken aus massivem Stahl leicht wegzukratzen war. Sie gelangten ĂŒber den LĂŒftungsschacht und das Dach des Zellenblocks schließlich nach außen und verschwanden dann mit einem Schlauchboot, das sie mithilfe von RegenmĂ€nteln und Klebstoff selbst gefertigt hatten.cite-ref-10[10] Ihr Verschwinden wurde erst am nĂ€chsten Morgen bemerkt, als sie bereits einen Vorsprung von ĂŒber neun Stunden hatten. Teile ihres Schlauchbootes und ihrer Schwimmhilfen wurden an Land gespĂŒlt bzw. von Fischern geborgen. Die 1979 abgeschlossene FBI-Untersuchung des Falls vermutet den Tod der FlĂŒchtigen durch Ertrinken. Die Leichen wurden nie gefunden, was fĂŒr die Bucht mit ihrer starken Strömung auf den offenen Pazifik hinaus allerdings nicht ungewöhnlich ist. Dennoch hĂ€lt sich das GerĂŒcht einer erfolgreichen Flucht.cite-ref-11[11] Die Geschichte wurde spĂ€ter als Vorlage fĂŒr den Film Flucht von Alcatraz mit Clint Eastwood genutzt. Im Jahr 2013 ging bei der Polizei von San Francisco ein Brief ein, der angeblich von John Anglin verfasst wurde.cite-ref-12[12] In diesem schreibt er von der erfolgreichen Flucht aller drei Ausbrecher. Clarence Anglin sei 2008 und Frank Morris 2005 gestorben, John Anglin selbst leide an Krebs. Eine Analyse der Handschrift durch das FBI konnte nicht eindeutig klĂ€ren, ob der Brief authentisch ist.cite-ref-13[13] 2015 tauchte aus dem Umfeld der Familie eine Fotografie auf, die angeblich die beiden Anglin-BrĂŒder 1975 auf einer Farm in Brasilien zeigt.cite-ref-14[14] Die Analyse des Bildes einige Jahre spĂ€ter mithilfe von Gesichtserkennungsverfahren stĂŒtzt die Behauptung, dass es sich bei den abgebildeten MĂ€nnern um das Bruderpaar handelt.cite-ref-15[15]cite-ref-16[16]

Im Dezember 1962 fand eine weitere Flucht statt. Der BankrĂ€uber John Paul Scott schwamm mit Hilfe von aufgeblasenen Gummihandschuhen ĂŒber eine Stunde durch das kalte Wasser. Man fand ihn halb erfroren am Festland, er musste wiederbelebt werden und wurde anschließend wieder auf die Insel gebracht. Der Ruf als ausbruchssicheres GefĂ€ngnis war damit erneut erschĂŒttert. Die Kosten der Anstalt – selbst das Trinkwasser musste mit Schiffen zur Insel gebracht werden – und die durch den Salzfraß stark angegriffene Bausubstanz sorgten letztlich fĂŒr die Schließung von „The Rock“.

25 FlĂŒchtige wurden lebend gefasst (der zweimal gefasste Shockley und ein weiterer HĂ€ftling wurden allerdings spĂ€ter in der Gaskammer hingerichtet), sechs wĂ€hrend des Fluchtversuchs erschossen (darunter Cretzer in der „Schlacht um Alcatraz“), fĂŒnf FlĂŒchtige sind bis heute verschwunden und vermutlich im kalten Meer ertrunken.cite-ref-0-7-1[7] Die Geschichte, die GewĂ€sser um die Insel wĂŒrden von menschenfressenden Haien frequentiert, wurde nur zur Abschreckung verbreitet. Die einzigen Haie vor Alcatraz waren harmlose Katzenhaie.

Auch ein Versuch der Fernsehreihe Mythbusters zeigt, dass entgegen der damaligen Annahme eine Flucht aus Alcatraz theoretisch möglich war. Die nachgestellte Flucht bediente sich der Idee eines Schlauchboots aus RegenmĂ€nteln und ließ tatsĂ€chlich drei Personen an den Marin Headlands nördlich der Golden Gate Bridge anlanden. Auch die Sendung Galileo versuchte in der Reihe „Galileo extrem“, die Flucht nachzustellen. Ein Reporter schwamm die Strecke zum Festland ohne Hilfsmittel in 37 Minuten. Ob Gefangene das auch geschafft hĂ€tten, ist fraglich, da diese oft in körperlich schlechtem Zustand und nicht an kaltes Wasser gewöhnt waren.

Fehlplanungen beim Bau

Die Fluchtversuche sind zu einem sehr großen Teil auf Fehlplanungen und Kostenersparnisse zurĂŒckzufĂŒhren.

Die langsam, aber stetig verrottenden WĂ€nde zum Beispiel lassen sich auf den Umstand zurĂŒckfĂŒhren, dass die Zellentoiletten nicht mit SĂŒĂŸwasser, sondern mit dem aus der Bucht gepumpten Salzwasser betrieben wurden. Dies hatte zur Folge, dass die Zu- und Ableitungsrohre zu den Toiletten im Laufe der Jahre stark korrodierten und somit undicht wurden. Durch den stĂ€ndigen Kontakt der ZellenwĂ€nde mit salzhaltigem Wasser verrostete nach und nach die Stahlbewehrung im Inneren des Betons. Zusammen mit der Einwirkung der salzhaltigen Luft fĂŒhrte dies zu einer SchwĂ€chung der Bewehrung und zum Aufplatzen des Betons. Des Weiteren wurde auch noch der Fehler begangen, die ZellentĂŒren am Zellenblock D nicht wie bei den anderen Blöcken mit rundem und gehĂ€rtetem Stahl zu versehen, sondern aus Geldmangel mit Flacheisen, die mit einem EisensĂ€geblatt leicht zu durchtrennen sind.

Schließung des GefĂ€ngnisses

Wegen der hohen Betriebskosten und des zunehmenden Verfalls der Anlage durch das Salzwasser, der stĂ€ndige Instandhaltung der alten GemĂ€uer notwendig machte, ordnete Justizminister Robert F. Kennedy Anfang 1963 die Schließung des GefĂ€ngnisses an. Ein weiterer Aspekt war, dass er gemeinsam mit dem Leiter des Federal Bureau of Prisons („Bundesamt fĂŒr GefĂ€ngnisse“), James V. Bennett, einen Strafvollzug anstrebte, der weniger auf Abschreckung und mehr auf Rehabilitation setzte.cite-ref-17[17] Die Schließung erfolgte am 21. MĂ€rz 1963 mit Verlegung der letzten Gefangenen. Seitdem ist die Insel unbewohnt.cite-ref-18[18]

Besetzung durch Indianer

Am 8. MĂ€rz 1964 folgten etwa 35 Sioux-Indianer der Initiative der Lakota-Sozialarbeiterin Belva Cottier, die Insel zu besetzen, um fĂŒr die Durchsetzung des Vertrags von Fort Laramie zu demonstrieren, der den Ureinwohnern die Nutzung von ehemaligem Bundesgebiet zugesagt hatte, falls es nicht mehr gebraucht wĂŒrde. Sie boten an, die Insel fĂŒr 47 Cent pro Acre zu ĂŒbernehmen. Dies war der Preis, den Kalifornien zu dieser Zeit Indianern als Ausgleich fĂŒr unrechtmĂ€ĂŸige Landnahme im vorhergehenden Jahrhundert bot.

Am 9. November 1969 verlasen die Indians of All Tribes (englisch Indianer aller StĂ€mme), eine Gruppe junger Indianer, vor einem weitgehend gescheiterten Besetzungsversuch ihr ironisches Angebot, die Insel fĂŒr „24 Dollar in Glasperlen und rotem Tuch“ zu kaufen. Ab dem 20. November 1969 besetzten sie Alcatraz tatsĂ€chlich mit knapp 80 Personen aus 20 StĂ€mmen.cite-ref-19[19] In den folgenden Monaten gab es ein großes Presse-Echo und einigen Zulauf von Leuten, die zur UnterstĂŒtzung fĂŒr einige Tage bis Monate nach Alcatraz kamen. Ideelle und materielle UnterstĂŒtzung gab es u. a. von den Musikern der Rockband Creedence Clearwater Revival. Im FrĂŒhsommer 1971 beschloss die US-amerikanische Regierung, die Insel gewaltsam zu rĂ€umen. Der Zeitpunkt schien gĂŒnstig, weil laut Berichten damals nur 11 bis 15 Indianer auf der Insel ausharrten, aber vermutlich mit dem Einsetzen der Ferien wieder Zulauf von Studenten bekommen wĂŒrden. Regierungsbeamte machten außerdem geltend, dass der Zeitraum von jetzt bis zur nĂ€chsten Wahl lang sei, so dass die Öffentlichkeit die Angelegenheit wieder vergessen wĂŒrde, selbst wenn es zu unschönen Szenen dabei kĂ€me. Am 11. Juni 1971 riegelte die US-KĂŒstenwache die Insel ab, und etwa 30 FBI-Agenten brachten die verbliebenen indianischen Aktivisten, ohne auf Widerstand zu stoßen, aufs Festland.

Einige Besetzer, darunter John Trudell und Dennis Banks, waren Ende der 1960er Jahre auch beteiligt an der GrĂŒndung des American Indian Movement (AIM). Sie wurden in den 1970er Jahren zu WortfĂŒhrern dieser heute bekanntesten indigenen Widerstandsorganisation zur Durchsetzung spezifisch indianischer Selbstbestimmungsinteressen gegenĂŒber der offiziellen Indianerpolitik der Vereinigten Staaten.

Seit 2011 besteht eine Dauerausstellung zur Besetzung im American Indian cultural center des ehemaligen GefÀngnisses, das Dokumente und Filmaufnahmen der Besetzungszeit archiviert.cite-ref-20[20]

Erschließung fĂŒr die Öffentlichkeit

Danach gab es Versuche, Alcatraz in ein Casino umzuwandeln; es fand sich jedoch kein Investor. Die Insel wurde 1972 schließlich als Teil der neu geschaffenen Golden Gate National Recreation Area der Öffentlichkeit zugĂ€nglich gemacht.

Heute ist Alcatraz eine Touristenattraktion mit ĂŒber einer Million Besuchern pro Jahr. Man kann Alcatraz mit einer FĂ€hre erreichen, die von San Francisco aus fĂ€hrt. Die Zellenblöcke, der Speisesaal, die KĂŒche, die Bibliothek und der GefĂ€ngnishof können besichtigt werden. DarĂŒber hinaus kann im ehemaligen Unterkunftsblock der Wachen eine kleine GefĂ€ngnisausstellung besichtigt werden. Durch den eigentlichen Zellenblock wird man mit Hilfe von Audio-AbspielgerĂ€ten in verschiedenen Sprachen (auch Deutsch) gefĂŒhrt. In der englischsprachigen Version sind Originalaufnahmen von Zeitzeugen zu hören, die von ihren Hafterlebnissen berichten.

Alcatraz wurde am 23. Juni 1976 als Historic District in das National Register of Historic Places aufgenommen.cite-ref-21[21] Seit dem 17. Januar 1986 gilt die Insel als eine National Historic Landmark.cite-ref-22[22]

Im Mai 2025 kĂŒndigte US-PrĂ€sident Donald Trump an, das GefĂ€ngnis auf der Insel neu zu bauen und wieder zu eröffnen. Kritiker dieses Vorhabens fĂŒhren extreme logistische Schwierigkeiten und damit verbundene Kosten an, sollte das GefĂ€ngnis tatsĂ€chlich wiedereröffnet werden.cite-ref-23[23]

Die Insel ist Nistplatz von Taubenteisten, West- und Kaliforniermöwen, Nacht- und Schmuckreihern, Meer- und Pinselscharben und weiteren Vogelarten.cite-ref-waterbirds-24-0[24] Die wissenschaftliche Begleitung erfolgt im Rahmen des Programms Alcatraz Waterbird.cite-ref-25[25] Zum Schutz der Vögel sind im Zeitraum von Februar bis September gewisse Bereiche fĂŒr Besucher gesperrt.cite-ref-waterbirds-24-1[24]

Panorama

Adaptionen in den Medien

‱ In Der Gefangene von Alcatraz (Birdman of Alcatraz) von 1962 stellt Burt Lancaster nach einer wahren Begebenheit einen Gefangenen in Isolationshaft dar, der autodidaktisch zum anerkannten Ornithologen wird.
‱ In Point Blank (USA 1967), Regie: John Boorman, mit Lee Marvin und Angie Dickinson ist das GefĂ€ngnis Schauplatz des Showdown. Dies war der erste Spielfilm, der nach der Schließung des BundesgefĂ€ngnisses 1963 auf der Insel gedreht wurde.
‱ In Der Unerbittliche, (The Enforcer) aus dem Jahr 1976 verstecken sich Terroristen in Alcatraz, und Inspektor (Dirty) Harry Callahan (Clint Eastwood) bekommt den Auftrag, sie unschĂ€dlich zu machen.
‱ In Flucht von Alcatraz (Escape From Alcatraz) aus dem Jahr 1979 ist Clint Eastwood in der Rolle von Frank Morris zu sehen, dem 1962 der Ausbruch gelang (er und seine Komplizen sind jedoch möglicherweise in der Bucht von San Francisco ertrunken).
‱ Das Musikvideo zum Song No one like you der deutschen Hard-Rock-Band Scorpions, der sich auf dem Album Blackout von 1982 befindet, spielt im und vor dem GefĂ€ngnis Alcatraz. In dem Videoclip, das erste Musikvideo der Scorpions, spielen SĂ€nger Klaus Meine und Gitarrist Rudolf Schenker zwei HĂ€ftlinge, wobei Schenker das KostĂŒm des Album-Covers mit dem weißen Kopfverband und den gebogenen Silbergabeln vor den Augen trĂ€gt und sich Meine nach seiner Geliebten sehnt, von der ein Foto an der Wand in seiner Zelle hĂ€ngt.
‱ AnlĂ€sslich seines TV-Specials Escape from Alcatraz im Jahr 1987 ließ sich David Copperfield in einer Zelle einsperren und verblĂŒffte eine Gruppe von Zuschauern mit seinen Tricks.
‱ In Am Rande der Hölle (Six against the Rock) mit David Carradine aus dem Jahr 1987 wird die GefĂ€ngnisrevolte von 1946 geschildert.
‱ Murder in the First (USA 1995) mit Kevin Bacon, Christian Slater und Gary Oldman beruht auf einem wahren Fall: 1938 landet ein kleiner Dieb in Alcatraz fĂŒr drei Jahre in einer Dunkelzelle. Der anschließende Prozess fĂŒhrt 1943 zur Abschaffung der Isolierhaft.
‱ The Rock – Fels der Entscheidung, ein Actionfilm von 1996, benutzt die GefĂ€ngnis-Insel als Kulisse. Die Hauptrollen spielen Sean Connery und Nicolas Cage.
‱ In X-Men: Der letzte Widerstand ist auf der Insel ein fiktives Forschungslabor angesiedelt, das im Showdown umkĂ€mpft wird.
‱ Alcatraz ist eine US-amerikanische Mysteryserie mit Science-Fiction-Elementen, die von 2011 bis 2012 von Warner Bros. Television und Bad Robot Productions fĂŒr den US-Sender Fox produziert wurde. Sie handelt von einem 50 Jahre alten Vorfall auf der GefĂ€ngnisinsel Alcatraz, bei dem eine Gruppe von StrĂ€flingen und WĂ€rtern spurlos verschwunden ist und nun in der Gegenwart wieder auftaucht.
‱ In dem Horrorfilm Slaughterhouse – Ein Horror-Trip ins Jenseits des Regisseurs Dimitri Logothetis von 1988 stellt die GefĂ€ngnisinsel einen zentralen Schauplatz der Handlung dar.
‱ In The Book of Eli – Der letzte KĂ€mpfer (The Book of Eli) aus dem Jahr 2010 wird die GefĂ€ngnisinsel als Zufluchtsort dargestellt, wo Menschen verlorenes Wissen zusammentragen, um damit einen Wiederaufbau zu beginnen.
‱ Im Videospiel Watch Dogs 2 (2016), dessen Schauplatz San Francisco ist, kann eine Nachbildung der GefĂ€ngnisinsel besucht werden.

Literatur

‱ John Arturo Martini: Fortress Alcatraz – Guardian of the Golden Gate. Ten Speed Press, Berkeley (CA) 2004, ISBN 1-58008-626-8.
‱ Ingo Becker-Kavan: Alcatraz – Ein Synonym fĂŒr Abschreckung. Verlag Königshausen & Neumann, WĂŒrzburg 1998, ISBN 3-8260-1415-4.
‱ Adam Fortunate Eagle: Alcatraz! Alcatraz! The Indian occupation of 1969–1971 (California Indian Series). Heyday Books, Berkeley (CA) 1992, ISBN 0-930588-51-7.

Weblinks

Commons

: Alcatraz

– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

‱ National Park Service: Alcatraz (offizielle Seite; englisch)
‱ AusfĂŒhrlicher virtueller Rundgang auf Alcatraz, vom Dock zum Cellhouse inkl. Audiotour (deutsch)
‱ Umfangreiche Dokumentation von Alcatraz mit zahlreichen Fotos (englisch)
‱ Literatur von und ĂŒber Alcatraz im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek

Einzelnachweise

cite-note-11. ↑ California Place Names: The Origin and Etymology of Current Geographical Names (Dritte Auflage), Erwin Gustav Gudde, University of California Press, Berkeley and Los Angeles, 1969, S. 6 (englisch).
cite-note-22. ↑ Gregory L. Wellman: A History of Alcatraz Island: 1853–2008, Arcadia Publishing, Charleston SC, Chicago IL, Portsmouth NH, San Francisco CA, 2008, S. 7 und 8 (englisch).
cite-note-33. ↑ A Brief History of Alcatraz auf der Website des Federal Bureau of Prisons (englisch).
cite-note-44. ↑ Alcatraz auf www.aviewoncities.com (englisch).
cite-note-55. ↑ Alcatraz(e), Informationen zur Herkunft des französischen Wortes im etymologischen Online-Lexikon des Centre National de Ressources Textuelles et Lexicales (französisch).
cite-note-66. ↑ 10 THINGS YOU DIDN’T KNOW ABOUT ALCATRAZ. In: https://bayvoyager.com/. Bay Voyager Gate I - Pier 39 2 Pier 39 Concourse Gate I, San Francisco, CA 94133, 9. Januar 2024, abgerufen am 9. Januar 2024 (englisch).
cite-note-0-77. ↑ Alcatraz Escape Attempts. In: alcatrazhistory.com, (englisch).
cite-note-88. ↑ Alcatraz: MĂŒhlviertler wagte als Erster Fluchtversuch. In: ooe.orf.at. ORF, 12. Mai 2025, abgerufen am 12. Mai 2025.
cite-note-99. ↑ The Rock – GefĂ€ngnisinsel Alcatraz. Sendung in N24, 19. September 2009.
cite-note-1010. ↑ Fluchtutensilien der FlĂŒchtigen um Frank Morris. FBI, 12. Juni 2012, abgerufen am 27. Dezember 2014 (englisch).
cite-note-1111. ↑ Robert D. McFadden: Tale of 3 Inmates Who Vanished From Alcatraz Maintains Intrigue 50 Years Later, New York Times, 9. Juni 2012 (englisch).
cite-note-1212. ↑ Alcatraz escape: Fugitive John Anglin’s name on letter to police. Abgerufen am 21. MĂ€rz 2018.
cite-note-1313. ↑ Amy B. Wang: A man claims three Alcatraz prisoners ‘barely’ survived a 1962 escape — and that he’s one of them. In: The Washington Post. 24. Januar 2018, abgerufen am 30. Mai 2019 (englisch, kostenpflichtiger Zugang).
cite-note-1414. ↑ Wills Robinson: Is this the picture that 'proves' John and Clarence Anglin DID escape Alcatraz? In: dailymail.co.uk. 13. Oktober 2015, abgerufen am 9. MĂ€rz 2024.
cite-note-1515. ↑ Alcatraz escape mystery may have just been solved with facial-recognition tech auf campaignlive.co.uk (englisch)
cite-note-1616. ↑ KĂŒnstliche Intelligenz löst einen 57 Jahre alten Ausbruchsfall aus Alcatraz auf it-boltwise.de
cite-note-1717. ↑ Arthur M. Schlesinger: Robert Kennedy and his times. Ballantine Books, Boston 1978, ISBN 0-345-32547-8, S. 393.
cite-note-1818. ↑ https://www.alcatrazcruises.com/de/history-of-alcatraz/federal-penitentiary/, abgerufen am 2. Februar 2020.
cite-note-1919. ↑ Ben Winton: The occupation of Alcatraz. (Memento vom 23. Mai 2008 im Internet Archive) In: thenativepress.com, 15. November 2007 (englisch).
cite-note-2020. ↑ Jay Barmann: American Indian Occupation Gets Permanent Exhibit At Alcatraz. (Memento vom 16. Mai 2016 im Internet Archive) In: sfist.com, 21. November 2011 (englisch).
cite-note-2121. ↑ Eintrag im National Register Information System. National Park Service, abgerufen am 20. Mai 2016 (englisch).
cite-note-2222. ↑ Listing of National Historic Landmarks by State: California. National Park Service, abgerufen am 23. Juli 2019.
cite-note-2323. ↑ Trump will Alcatraz-GefĂ€ngnis wieder öffnen. In: Die Zeit. Abgerufen am 5. Mai 2025.
cite-note-waterbirds-2424. ↑ Waterbirds of Alcatraz, InformationsbroschĂŒre des National Park Service fĂŒr Besucher der Golden Gate National Recreation Area. S. 2 (englisch).
cite-note-2525. ↑ Alcatraz Waterbird Intern (Memento vom 29. November 2014 im Internet Archive)(MS Word; 666 kB). Stellenausschreibung fĂŒr 2014 (englisch).